Vollkommene Harmonie und Leichtigkeit - ein Pferd im Einklang mit seinem Reiter... so sah ich 1998 zum ersten Mal Jean Claude Dysli, den Nestor des Westernreitens in Europa mit seinem QH-Hengst "Oki" im kalifornischen Outfit auf seiner Hacienda in Andalusien.
Er ritt mit seinem Hengst in vollkommener Symbiose Elemente der klassischen S-Dressur genau so perfekt wie die Reining-Elemente und ich wusste, dass ich fortan von diesem Meister das Westernreiten lernen wollte.
Und das tat ich dann auch und noch mehr ...: Ein Jahr später kaufte ich von Jean Claude meinen damals dreieinhalb-jährigen - von ihm selbst hervorragend angerittenen - QH-Wallach Bueno Champ Chex, den ich weiter ausbildete und erfolgreich in verschiedenen Disziplinen auf Turnieren vorstellte.
Jean Claude Dysli ist nach wie vor mein reiterliches Vorbild und damit auch die von ihm vertretene kalifornische Reitweise (Vaquero-stile).

Ausser Jean Claude Dysli habe ich mich natürlich auch an verschiedenen anderen Trainern orientiert und nicht wenige Kurse besucht und Reitstunden gehabt. Auch wenn ich ein Westernpferd reite war und ist für mich die klassisch englische, wie auch die spanische Reitweise immer sehr wichtig und hat mir stets Orientierung für die Ausbildung meiner Westernpferde gegeben.



Neben der enorm wichtigen Praxis darf natürlich auch die Theorie nicht zu kurz kommen.  Haben Sie Anteil am Wissen der alten Reitmeister und nutzen Sie meine Literaturtipps:

Theorie ist das Wissen, Praxis das Können, stets aber soll das Wissen dem Handeln vorausgehen. (Alois Podhajsky)

Ein Pferd auszubilden bedeutet nicht nur, dass man es zum Gehorsam erzieht, wie viele es meinen. Genau so wichtig ist es, dass das Pferd mit Freude macht, was man von ihm verlangt. (Nuno Oliveira)